Torffreie Erde | Wahre Kosten | Umweltspenden‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 
Torffreie Erde | Wahre Kosten | Umweltspenden

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KNK
Die Bundesregierung
Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum
Newsletter des Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum I/2026 (März 2026)
Liebe*r Leser*in,

Frühling heißt Gartenzeit – sind Sie schon gestartet? Bis zum 22. März können Sie noch bei zahlreichen Aktivitäten der bundesweiten Aktionswoche „Torffrei gärtnern” mitmachen. Eine repräsentative Umfrage der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) zeigt: Die Aktionswoche und Kampagnen wie #WareWunder erreichen ihr Publikum. Bereits 56 Prozent der Hobbygärtner*innen wissen, dass torffreie Blumenerde besser für die Umwelt ist.

Unterstützung für den Wandel gibt es auch im professionellen Bereich: Im Rahmen des vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) geförderten  Projekts FiniTo erhalten Gartenbaubetriebe bei Veranstaltungen Informationen und Hilfe bei der Umstellung auf torfreduzierte und torffreie Substrate.

Torffreie Erde ist wie viele andere nachhaltige Produkte oft teurer als die konventionellen Varianten. Doch die Preise an der Kasse sind nur die halbe Wahrheit: Zu den Billigpreisen kommen oft versteckte Kosten, die der Allgemeinheit durch Umwelt- und Gesundheitsschäden entstehen. In besonderem Maße gilt dies bei Lebensmitteln. Wie diese versteckten Kosten besser sichtbar gemacht werden können, wurde im Projekt „True Cost Accounting – Roadmap für den deutschen Agrar- und Ernährungssektor“ im Auftrag des BMLEH erforscht. Ergänzend untersucht eine neue UBA‑Studie wie preisinduzierte Effekte wirken. Zusammen zeigen beide Studien, warum echte Kostenwahrheit entscheidend ist, um das System zukunftsfähig auszurichten.            
Neben den ersten warmen Sonnenstrahlen gab es im Februar noch ein weiteres Highlight: Unser diesjähriges Forum Nachhaltiger Konsum zum Thema „Klimasorgen, Wut und Hoffnung – Emotionen im nachhaltigen Konsum“ hat stattgefunden – hier finden Sie den Mitschnitt der Keynote und die Präsentationen, falls Sie es verpasst haben.   

Eine spannende Newsletter-Lektüre und einen schönen Frühling wünscht Ihnen
Helen Czioska
Ihre Helen Czioska
Geschäftsstelle Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum
E:
 
mail@nachhaltigerkonsum.info
PS: Am 23. März veröffentlichen wir die neue Klimawaage – mit neuen Kategorien, aktualisierten Daten und mehr Handabdruck!

Fachgespräch „Spenden für die Umwelt: Motive verstehen, ungenutzte Potenziale erschließen“

Wann? Donnerstag, 26. März 2026 | 10:00–16:00 Uhr
Wo? Umweltbundesamt, Buchholzweg 8, Berlin

Wieviel wird eigentlich in Deutschland für den Umweltschutz gespendet? Wer spendet und warum? Die neue UBA-Studie „Spenden für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz“ gibt hierzu einen Überblick und wichtige Hinweise für Umweltverbände und die Kommunikation mit Verbraucher*innen. 
Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Fachgesprächs, gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Spendenpraxis und -beratung zu diskutieren, wie Spenden für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz künftig gestärkt und wirksamer eingesetzt werden können.
Programm & Anmeldung
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NEWS
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Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Praxis statt Prognosen: Wie Unternehmen mit Lastenrädern Städte messbar entlasten
Weniger Verkehr, weniger Emissionen, weniger Kosten – und das im täglichen Betrieb: Über 40 Unternehmen haben zwei Jahre lang Lastenräder und leichte E-Fahrzeuge im realen Arbeitsalltag getestet.
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Umweltbundesamt, Zentrale Stelle Verpackungsregister
Mit Fakten gegen Mythen: Das Recycling von Verpackungsabfällen in Deutschland funktioniert
Das Umweltbundesamt (UBA) und die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) haben auf ihrer Jahrespressekonferenz am 27. Januar die neuesten Zahlen zum Verpackungsrecycling präsentiert. Sie belegen: Recycling ist kein Mythos, sondern funktioniert und ist gut überwacht.
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Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Händler von Einweg-E-Zigaretten müssen ab 2026 ausgediente Geräte zurücknehmen
Zum 1. Januar 2026 tritt die Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes in Kraft. Kundinnen und Kunden werden es dann noch leichter haben, alte Elektrogeräte zurückzugeben. Daher muss der Handel laut Gesetz künftig deutlicher und einheitlich über die Rückgabe in seinen Filialen informieren.
 
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Umweltbundesamt
Gebäudecheck: Neues Online-Tool zeigt, ob sich ein Haus mit einer Wärmepumpe heizen lässt
Während Wärmepumpen im Neubau längst Standard sind, herrscht beim Heizungstausch in Bestandsgebäuden noch Zurückhaltung – oft aus Unsicherheit, ob sich eine Wärmepumpe technisch eignet. Ein neues Online-Tool, das im Auftrag des UBA erstellt wurde, schafft nun Klarheit.
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Umweltbundesamt
Blauer Engel: Kriterien für mehrere Umweltzeichen überarbeitet
Die Jury Umweltzeichen hat in ihrer Wintersitzung überarbeitete Kriterien für sieben Umweltzeichen beschlossen. Darunter Kriterien für Recyclingpapiere, Bodenbeläge, Paneele, Türen, Bau- und Möbelplatten, Altglascontainer und Schreibgeräte. Hersteller besonders umweltschonender Produkte können diese aktualisierten Umweltzeichen beantragen.
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Umweltbundesamt
UBA-Studie empfiehlt Ökodesign-Anforderungen für Textilien
Für den europäischen Markt sind erstmals verbindliche Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Textilien geplant. Grundlage ist die 2024 in Kraft getretene EU-Ökodesign-Verordnung. Eine UBA-Studie hat fünf mögliche Aspekte identifiziert, für die Vorgaben gemacht werden könnten, und über die Verbraucher*innen in einem neuen Label am Produkt und einem Digitalen Produktpass informiert werden sollten.
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Umweltbundesamt
Für ein schadstoffarmes, zirkuläres und klimafreundliches Bauen
Wie kann unsere bebaute Umwelt gesünder, klima- und ressourcenschonender werden? Empfehlungen für alle Politik- und Verwaltungsebenen – von EU bis kommunal – wurden im EU-Interreg-Projekt NonHazCity3 erarbeitet und in Form von Policy Briefs und einem Kurzvideo aufbereitet. Im Fokus: digitale Transparenz über Inhaltstoffe von Bauprodukten und Kreislaufwirtschaft am Bau.
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Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Neues Verpackungsgesetz verbessert Abfallvermeidung und Recycling
Wer Verpackungen in Deutschland auf den Markt bringt, muss künftig auch Maßnahmen zur Verpackungsvermeidung durchführen. So sieht es der Entwurf für ein neues Verpackungsgesetz vor, den das Kabinett heute beschlossen hat.
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FÜR DIE PRAXIS
 
 
 
Umweltbundesamt
Junge Menschen erreichen – Nachhaltigkeit gemeinsam gestalten
Das Praxishandbuch ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts „Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen“. Es richtet sich an Multiplikator*innen, die mit jungen Menschen arbeiten und sie dabei unterstützen möchten, eigene Zugänge zu Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln.
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Umweltbundesamt
Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung: Elektrofahrräder (Pedelecs 25)
Elektrofahrräder verbinden klimafreundliche Mobilität mit Alltagstauglichkeit: Sie sind günstiger, platzsparender und oft schneller als das Auto. Der Beschaffungsleitfaden zeigt öffentlichen Auftraggebern, wie Umweltaspekte trotz Herstellung und Akkuaufwand wirksam in Vergaben integriert werden können – auf Basis bewährter Kriterien und aktueller Standards.
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Umweltbundesamt
Broschüre: Straßenraumgestaltung für Kinder und ältere Menschen
Kinder und ältere Menschen sind umweltfreundlich unterwegs, aber besonders gefährdet im Verkehr. Die Broschüre zeigt, wie altersgerechte Straßenräume Sicherheit für alle schaffen – mit Praxisbeispielen aus Kommunen.
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PUBLIKATIONEN
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Umweltbundesamt
So kommt Ernährung an: Praktische Infos und klare Botschaften
Über 50 Prozent der Deutschen sind bereit, sich pflanzenbetonter zu ernähren. Doch wer gehört zu dieser Zielgruppe und wie lässt sie sich kommunikativ erreichen? Auf Grundlage einer repräsentativen Umfrage sowie von Fokusgruppengesprächen wurden fünf Zielgruppen identifiziert.
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Umweltbundesamt
Umweltbewusstsein in Deutschland 2024 - Kurzbericht zur Bevölkerungsumfrage
Die Studie zum Umweltbewusstsein im Jahr 2024 zeigt, dass der Schutz von Umwelt und ⁠Klima⁠ für die Mehrheit der Menschen in Deutschland weiterhin einen hohen Stellenwert hat. Allerdings nimmt die Bedeutung dieses Themas seit 2022 ab. Als dringlicher empfinden viele beispielsweise die Situation im Gesundheits- und Bildungssektor und die wirtschaftliche Entwicklung.
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dena
dena-Gebäudereport 2026
Der dena-Gebäudereport 2026 liefert aktuelle Daten zum Klimaschutz im Gebäudebestand – von Bautätigkeit und Energie über Förderungen bis zur Dekarbonisierung. Er zeigt klar, wo der Gebäudesektor steht, welches Sanierungspotenzial besteht und welche Technologien die Gebäudewende wirtschaftlich voranbringen.
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FÖRDERTÖPFE
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Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt
Wettbewerb „Blauer Kompass" - 25.000€ Preisgeld zu gewinnen!
Die Bewerbungsfrist für den Bundespreis „Blauer Kompass" ist verlängert – bis zum 27. März 2026 haben Sie jetzt noch Zeit, ihr Klimaanpassungsprojekt einzureichen. Die Bewerbung ist kostenlos und unkompliziert über das Online-Formular möglich. Ob Hitzeaktionsplan, Starkregenvorsorge oder klimaangepasstes Grünflächenkonzept: Wenn Sie bereits jetzt handeln, lohnt es sich, das sichtbar zu machen.
Bundespreis Blauer Kompass
 
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Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Neues E-Auto-Förderprogramm mit sozialer Staffelung: Zuschüsse für Neuzulassungen ab 1.1.2026
Das neue E-Auto-Förderprogramm für Privatpersonen wird konkret: Wer sein Elektroauto oder bestimmte Plug-in-Hybride sowie Elektroautos mit Reichweitenverlängerer ab dem 1. Januar 2026 neu zugelassen hat oder zulässt und unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt, kann je nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße Fördermittel in Höhe von 1.500 bis 6.000 Euro beantragen.
E-Auto-Förderung
 
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Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Umweltbundesamt, Internationales Design Zentrum Berlin
15 Jahre Bundespreis Ecodesign: Jetzt bewerben
Bis zum 2. April um die höchste Auszeichnung der Bundesregierung für ökologisches Design bewerben!
Mit der 15. Ausschreibung blickt der Wettbewerb auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück: Seit 2012 spiegelt sich das große Interesse am Bundespreis Ecodesign in über 4.000 Einreichungen wider. Daraus gingen rund 430 Nominierungen hervor, von denen schließlich 151 Projekte prämiert wurden.
Bundespreis Ecodesign
 
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TERMINE
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Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum
Online-Veranstaltungsreihe "BÖL vernetzt – Bio-Wertschöpfungsketten"
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Zur Anmeldung
 
Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum
Barcamp Kommunaler Klimaschutz 2026 - klimaaktiv und interaktiv
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Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum
Online-Seminar "Lebensmittelüberschüsse systematisch vermarkten"
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KONTAKT
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IMPRESSUM

Herausgeber:
Umweltbundesamt
Fachgebiet III 1.1 - Übergreifende Aspekte des produktbezogenen Umweltschutzes, Nachhaltige Konsumstrukturen, Innovationsprogramm
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau

Verantwortlicher nach § 55 Abs. 2 RStV und Angaben nach § 2 DL-InfoV:
Helen Czioska
Umweltbundesamt
Telefon: 0340 - 2103 2200
E-Mail: mail@nachhaltigerkonsum.info

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